Schulterschluss der Rheiner Fußballvereine
Die Fußballvereine aus Rheine sind sich einig beim Thema Kunstrasenplätze und üben gemeinsam den Schulterschluss mit dem Stadtsportverband (SSV) Rheine.
Die politischen Parteien des Rates hatten den Wunsch geäußert, dass die Vereine ein gemeinsames Konzept zur Errichtung von Kunstrasenplätzen mit dem SSV erarbeiten mögen. Gestern trafen sich daher die Vertreter der Rheiner Fußballvereine zu einer ersten Besprechung auf der Anlage des RHTC Rheine.
Der Einstieg ins Thema erfolgte durch eine Besichtigung des Kunstrasenplatzes der Hockeyabteilung des RHTC, der im Sommer 2009 offiziell eingeweiht wurde. Der Vorsitzende der Hockeyabteilung Jochen Dannemann gab wichtige Informationen für die Planung und den Bau von Kunstrasenspielfeldern, bevor er den Vereinsvertretern einen ersten Erfahrungsbericht zum Thema Kunstrasen gab und zum Teil aus dem „Nähkästchen plauderte“. Es entwickelte sich ein angeregtes Gespräch zwischen den Beteiligten, in dem viele Aspekte zum Bau und zur Unterhaltung von Kunstrasenspielfeldern thematisiert wurden und Jochen Dannemann auf alle Fragen kompetent und informativ antwortete.
Im Anschluss erfolgte eine gemeinsame Sitzung der Vertreter der Fußballvereine, in der wichtige Informationen zum Thema Kunstrasen ausgetauscht wurden. Schnell waren sich alle einig, dass nur ein gemeinsames Konzept aller Fußballvereine zum Erfolg führen wird und auf Individuallösungen einzelner Vereine verzichtet werden muss. Auf Vorschlag von Dr. Manfred Laumann (FC Eintracht Rheine) wurde hierüber abgestimmt, und das Ergebnis war zur Freude aller Anwesenden einstimmig. Somit war die erste Hürde für die weitere Arbeit zur Erstellung eines gemeinsamen Konzeptes genommen.
Die Vereinsvertreter einigten sich darauf, einen Arbeitskreis zu gründen, der sich in den nächsten Monaten intensiv mit dem Thema Kunstrasen beschäftigen wird und das gewünschte Konzept entwickelt. Der Arbeitskreis setzt sich aus jeweils einem Vertreter der Vereine Amisia Rheine, FC Eintracht Rheine, Grün-Weiß Rheine, SC Altenrheine, SG Elte, SV Mesum und dem SSV Rheine zusammen. Bei Bedarf wird die Arbeitsgruppe auf externe Kompetenzen zurückgreifen und sich Experten zu Themenbereichen wie Bau, Unterhaltung und Pflege der Plätze sowie zu den möglichen Themen Finanzierungs- und Nutzungskonzepte einladen. Auch die Frage der Zahl der Plätze und möglicher Standorte ist noch inhaltlich zu beraten. Alle Vereine werden regelmäßig über die Arbeit der Arbeitsgruppe informiert und sind somit in die weitere Entwicklung eingebunden. Die Moderation soll vom Vorsitzenden des SSV Rheine Udo Mollen übernommen werden, der zur ersten Sitzung am 5. November 2009 einladen wird.
U. Mollen zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz der Fußballvereine und war beeindruckt von der Entschlossenheit und Einstimmigkeit aller Vertreter der Fußballvereine. „Wir sind auf einem guten Weg“, fasste er zusammen.
stellt die Förderung von Kunstrasenplätzen in Aussicht
Meldung der Münsterländischen Volkszeitung vom 09.09.2009
Das Gutachten des Kunstrasenexperten A. Ulenberg
Bericht vom Treffen der Vertreter der Rheinenser Fussballvereine